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Kameratypen
Posted on 3.01.2007 at 02:09 - 1 Kommentare - Link

Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie
Teil 1: Kameratypen
Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Kameratypen, unterteilt werden sie – digital,analog, kompakt oder mit Wechselobjektiven. DasKriterium wie bei diesen Typen ist die Art wie man das Objektiv derKamera auf das Objekt richtet und es dann anschließend auf den Filmbringt. Es gibt auch noch andere Kriterien in denen sie sich unterscheiden.
Kompaktkameras/Sucherkameras
Siesind sehr leicht zu bedienen, eher ein Modell für den Hobbyknipser. Dieallgemeinen Sucherkameras werden auch als Kompaktkameras bezeichnet.Das Hauptmerkmal bei einer Kompaktkamera ist, das das Objekt nichtdurch die Linse, sondern durch ein extra Kuckfenster btrachtet wird. Dasoptische System ist vom Sucher getrennt. Um mit solch einer Kamerascharfe Bilder zu erreichen gibt es unterschiedliche Arten den Fokuseinzustellen.
Fixfokus – braucht keine weitere Einstellung Die Entfernung zum Objekt wird abgeschätzt oder abgemessen und direkt am Objektiv eingestellt. Der Autofokus einer Kamera misst die Entfernung selbst und stellt das Objektiv über einen Motor richtig ein.
Weitere Arten von Sucherkameras sind Kameras mit Wechselobjektiven. Sie zeichnen sich durch eine hohe Abbildungsqualität aus. Vorteile dieser Kamera gegenüber Spiegelreflexsystemen, sind z.B.
- Motiv kann während dem Auslösen beobachtet werden - lichtstarker Sucher - beim Wegklappen des spiegels gibt es keine Erschütterungen
DerNachteil ist, das man nicht durch das Objektiv schaut,sondern daneben,das Bild ist nicht mehr im Nahbereich, auch Parallexenfehler genannt. Die meisten Sucherkameras haben einen Rahmen im Sucher, der Bildausschnitt liegt im Nahbereich.
AmbitionierteFotografen bevorzugen neben der Sucherkamera mit Wechselobjektiven, dieSpiegelreflexkamera. Sie gehört zu den variabelsten Kamerasystemen,dadurch das sie eine Vielzahl an Objektiven und Zubehör besitzt.
Sieunterscheidet sich zu Sucherkameras in einem entscheiden Aspekt, dasObjekt wird nicht durch ein Loch in der Kamera betrachtet, sondern aufeine Mattscheibe projiziert . Man unterscheidet 2 Arten von Spiegelreflexkameras, einäugige und zweiäugige.
Einäugige Spiegelreflexkamera
Hauptvorteilbei einer einäugigen Spiegelreflexkamera gegenüber der Zweiäugigen ,das Objektiv kann gewechselt werden und man sieht genau was auf denFilm kommt: der vom fotografen gewählte Bildausschnitt, Schärfe,Schärfentiefe, Filter usw.
Beim Fotografieren fällt das Licht vom Objekt auf das Objektiv der Kamera. Beider Aufnahme wird der Klappspiegel nach oben gelenkt, das Bild wirddabei auf die Mattscheibe projiziert. Danach kann man dasMattscheibenbild auf dem Sucher betrachten. Dazu wird es in einem sog.Dachkanten-Pentaprisma gespiegelt . Beim Auslösen wird der Spiegel weggeklappt und der Verschluss freigegeben, der sich danach öffnet, um den Film zu belichten.
Bei professionellen Modellen kann der Sucher nach belieben, durch zum Beispiel einer dieser Sucher ausgetauscht werden:
- Lupensucher - Lichtschachtsucher - Sportsucher
Dadurch kann der Fotograf seine Kamera individuell auf seine Bedürfnisse und Umweltgegebenheiten einstellen.
zweiäugige Spiegelreflexkamera
Beizweiäugigen Spiegelreflexkameras wird eine extra Optik für einMattscheibenbild verwendet, bei einäugigen dagegen wird für Bild undMattscheibe dasselbe Objektiv verwendet.
Der Sucher und dieFilmoptik sind von einander getrennt. Das Bild wird über den Spiegelseitenverkehrt auf eine Mattscheibe reflektiert. Das aufgenommene Bildkann über den Lichtschachtsucher betrachtet werden. Zum Fokussieren werden über eine Mechanik beide Optiken senkrecht zur Filmebene verschoben. Die Mattscheibe bildet das Objekt spiegelverkehrt ab. Zur genaueren Entfernungseinstellung wird eine zusätzliche Vergrößerungslinse in den Lichtschacht geklappt.
Digitalkameras
wieauch bei den analogen Kameras gibt es bei der digitalen Fotografie 2verschiedene Bauarten: Sucher - und Spiegelreflexkameras. Sie bestehtgenauso aus einem Objektiv, Brennweite, Blende , Verschluss und einerlichtempfindlichen Schicht. Die Gesetze der Optik gelten hier auch in Bezug auf die Schärfe, Schärfentiefe,die Belichtungszeit und die Brennweite.
eineNeuheit ist, dass das Bild elektronisch entsteht und digitalverarbeitet wird. Man muss sich nicht mehr mit den Filmen und derenEntwicklung auseinander setzen. Die Bilder können direkt nach demAufnehmen von der Kamera auf den PC geladen und dort verarbeitet werden. AlsFotograf hat man die Bearbeitung und Aufgabe der Bilder komplett in derHand, von der Motivwahl bis hin zum Abzug. Das wichtigste Bauteil einerDigitalkamera ist das CCD.
Charge Coupled Device
Dieses Bauteil funktioniert im Folgenden(nicht ganz einfach, aber es funktioniert).
Die Photonen des Lichts treffen auf ein Siliziumkristall in der Kamera, diese werden dann in elektr. Ladungen umgewandelt. Die Dichte des Rasters bestimmt die physikalische Auflösung des CCD's. Danach werden die Ladungen in Zeilen und Spalten zum Auslesen und Verstärken geschoben. Erst jetzt wird im A/D- Wandler digitale Information daraus.
Trifft viel Licht auf eine Senke, enthält diese mehr Ladung. Nach Belichtung wird die Ladung ausgelesen und weiter verarbeitet. Fürdas Auslesen gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Full-Frame- Sensor isteine davon. Die Ladungen werden zeilenweise nach unten verschoben,ausgelesen und verstärkt digitalisiert. Das dabei entstehendedigitale Signal wird von einem Prozessor zu einem Bild verarbeitet undauf dem Speichermedium gespeichert (z.B. SD-Card). Das vorerstentstandene Bild ist schwarz- weiß, da nur Helligkeiten aufgenommenwerden. Damit das Bild farbig wird, sind vor jeder Zelle Farbfilterangebracht, die jeweils nur eine Farbe hindurchlassen. Der Farbchiparbeitet nach dem gleichen Prinzip wie der schwarz-weiße Chip. Jededigitale Informationseinheit enthält die Helligkeit einer Farbe. DasSignal kann direkt gespeichert werden. Dieses Format nennt man RAW -Format, es enthält Rohdaten des Speicherchips. Damit daraus auch ein Bild entsteht werden die Daten noch verarbeitet.
DieBauformen der Digitalkameras unterscheiden sich nicht vielmehr vonanalogen Kameras.Wie bei den gängigen Kleinbildkameras gibt es dieseSchönheiten
- Fixfokusmodelle - Modelle mit manueller Fokuseinstellung durch schätzen - Autofokuskameras - Kameras mit variabler Brennweite - Spiegelreflexkameras
Vorund nach der Aufnahme kann das Bild auf dem Display einer Digitalkamerabetrachtet werden, das ist ein großer Vorteil gegenüber der analogenKamera. Man braucht kein Labor mehr ,in dem man die Bilder entwickeltund kann sich in seinem privaten Fotostudio auf dem Rechner austoben.
Sofortbildkameras
Direkt nach dem Auslösen wird bei diesem Kameratyp das Bild entwickelt, fixiert und ausgeworfen.
Siewird nicht wie herkömmliche Kameras mit einem Film bestückt, sondernmit einem Stapel Fotopapier. Im Fotopapier sind Chemikalien enthaltenzum Entwickeln des Bildes. Die lichtempfindliche Schicht entspricht derdes Umkehrfilmes. Das Format des entstandenen Bildes ist durch dasFormat des verwendeten Fotopapiers festgelegt. Bei einerSofortbildkamera entstehen keine Negative, eine Reproduktion ist somitschwierig. Auch die Qualität lässt bei Sofortbildkameras zu wünschen übrig.
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